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Infos zum selber Brauen


© RainerSturm / PIXELIO

Den Wunsch selbst Bier zu brauen haben wohl viele Genießer, dabei kann es mit den entsprechenden Zutaten, Gerätschaften und einer guten Anleitung eigentlich jeder.

Die Zutaten sind allgemein bekannt: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Dabei muss man sein Malz zum Glück nicht selbst herstellen, dies ist sehr umständlich und zeitaufwendig. Man kann fertiges Braumalz kaufen. Es gibt auch die Möglichkeit gehopften Malzextrakt zu besorgen, sogenannten Bierkit. Damit entfällt die Anschaffung von Aromamalz, je nach Biersorte ist dies aber doch empfehlenswert. Auch die Hefe ist den meisten Kits schon zugesetzt.

Bierkits gibt es in vielen verschiedenen Sorten zu kaufen, vom belgischen Weihnachtskit, solches für Lager, Weizenbier, Pilsner und Leichtbier bis hin zum Mexikanischen Bier, jeder Braumeister kann vorab entscheiden, in welche Richtung sein Ergebniss gehen soll.
An Gerätschaften benötigt man eigentlich nicht viele, einen Gärbehälter mit Hahn und ein Füllrohr für Flaschen, altenativ einen entsprechenden Kunststoffschlauch. Des weiteren einen großen Topf (mindestens 10 Liter), leere Flaschen mit Bügelverschluss, eine Küchenwaage, ein Thermometer, einen Quirl und ein großes Gefäß zum Hefeanstellen, also vor allem Sachen, die es in jeder normalen Küche gibt.
Nun benötigen diese Gerätschaften allerdings etwas Platz, da sie für einige Zeit stehen gelassen werden müssen.
Vor allem bei der Entscheidung ober- oder untergäriges Bier ist dies wichtig, da untergäriges für mehrere Tage bei konstanten 0 - 12 Grad Celsius stehen muss, was in einer kleinen Zwei - Zimmer - Wohnung kaum möglich ist.

Bevor man startet sollte man die rechtliche Seite kennen. Jeder Bürger in Deutschland hat das Recht, bis zu 200 Liter Bier steuerfrei selbst zu brauen. Man muss dies allerdings beim Zollamt anmelden, welches einem verschiedene Auflagen erteilen kann. Beispiele hierfür sind das Führen eines Biersteuerbuches oder die Vorankündigung jedes Brautages. Möchte man mehr als 200 Liter brauen, müssen diese versteuert werden (0,787 Euro pro Hektoliter und Grad Plato). Es gibt aber auch spezielle niedrige Steuersätze für Kleinbrauer.