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Duff Bier

Sie sind gelb, sie sind amerikanisch und sie leben in Springfield. Die Rede ist von der Zeichentrickfamilie Simpson. Wer an Homer Simpson denkt, hat automatisch auch gleich sein Lieblingsgetränk im Hinterkopf. Das beliebte Duff Bier.
Wer bislang dachte, dass es sich hierbei um eine fiktive Biermarke, die es nur in der amerikanischen Zeichentrickserie gibt, handelt, irrt jedoch. Denn das Duff Bier gibt es tatsächlich. Allerdings war der Weg nach Deutschland sehr steinig und nicht einfach. Im Jahr 1996 stellte die australische Brauerei "­South Australian Brewing Co." ein Bier unter dem Namen Duff her. 1996 unterlag das Unternehmen jedoch einem Rechtsstreit mit den Machern der Simpsons und musste die Produktion einstellen. In Neuseeland existierte eine Duffs Brewery, bis sich die Brauerei 2001 auf Druck von 20th Century Fox einen anderen Namen geben musste. Dabei bezog sich der Name Duff gar nicht auf das Zeichentrickbier, sondern auf den Inhaber der Brauerei.

Mittlerweile wird in Deutschland "­the legendary Duff Beer" vertrieben. Es handelt sich dabei um ein Fabrikat der Eschweger Klosterbrauerei. Es sei jedoch erwähnt, dass die Eschweger Klosterbrauerei das Bier ohne Lizenz vertreibt. Das heißt, ohne den Segen des Simspsons Vaters Matt Groening. Es bleibt daher offen, wie lange das Duff noch in Deutschland erhältlich sein wird. Vielleicht wurde gerade deswegen eine eigene Tochterfirma für das Duff Beer gegründet. Es handelt sich dabei um die Duff Beer ­UG, mit Sitz in Eschwege.
Derzeit arbeitet die Firma daran, das Vertriebsnetz auszubauen. "­The legendary Duff Beer" ist bereits in Marktkauf- und Edekacentern, Edeka-Neukauf Filialen, ­Globus-, real,- und Metro-Märkten, ­famila und Rewe erhältlich. Demnächst soll auch Kaufland das Gebräu anbieten. Natürlich kann man das Bier aber auch über Getränkemärkte erwerben.

Da Duff Beer ja ein fiktives Serienbier war, gab es selbstverständlich auch keine Rezeptur, wie das Bier zu brauen ist und wie es schmecken soll. Die Klosterbrauerei braut Duff daher als mildes Lagerbier, streng nach dem deutschen Reinheitsgebot. Mit einem Alkoholgehalt von 4,9 Volumenprozent ist es eher im unteren Alkoholbereich angesiedelt und sollte auch der Damenwelt schmecken.

Wie in der Serie gibt es Duff Bier in Flaschen und Dosen. Es handelt sich um 0,33 l ­Longneck-Flaschen in braun, mit Kronkorken. Es empfiehlt sich also, einen Flaschenöffner dabei zu haben. Bei den Dosen handelt es sich um 0,33 l Einwegdosen. Diese dürfen allerdings nicht in Deutschland vertrieben werden, weil sie nicht den deutschen Pfandbestimmungen für Getränkedosen entsprechen.

Wer weitere Informationen zum Bier und zu den Bezugsquellen sucht wird unter http://www.duff-bier.de fündig.