Pilsator

Frankfurt an der Oder liegt im Osten von Brandenburg auf der westlichen Seite des Flusses Oder. Die Oder bildet hier auch noch die Staatsgrenze auf der deutschen Seite zu Polen. Im Jahre 1396 begann die Geschichte der Braukunst in Frankfurt an der Oder und zwar bei den Kathäusermönchen, die dort lebten. Bis zum Jahre 1939 gab es noch 27 weitere Brauereien in dieser Stadt und der Konkurrenzkampf war natürlich groß. Jeder wollte für die Bürger das beste Bier brauen und anbieten. Aber 1945 wurde die Brauerei in den Wirren des tobenden Krieges zum großen Teil zerstört. Sehr lange Zeit wurden Teile der Brauerei nur als Getränkeumfülllager genutzt, da eben die Gerätschaften dafür vorhanden waren. 1974 begann man mit dem Wiederaufbau der kompletten Brauerei und im Jahre 1988 konnte sie ihre eigentliche Arbeit wieder aufnehmen. Damals war sie noch als die Frankfurter Ostwell-Brauerei bekannt. Heute ist es schlicht und einfach das Frankfurter Brauhaus.

Inzwischen bietet das Frankfurter Brauhaus verschiedene Sorten Bier an, wie das Frankfurter Pilsner, das eine milde, feinherbe und harmonische Hopfennote hat und das Frankfurter Export mit seinem weichen, mild-würzigem und leicht herben Geschmack. Aber auch Alkoholfreies hat das Brauhaus im Angebot; Und zwar das Maltonade, das es in zwei verschiedenen Geschmackssorten gibt, Holunder-Cranberry und Orange-Grapefruit. Eine ganz neue Sorte in Mango-Chili soll bald auf den Markt kommen. Neben all dieser zum Teil exotischen Biere bietet das Frankfurter Brauhaus auch das Pilsator an, welches nach dem Einschenken ein schönes helles sonnengelb als Farbe hat. Nach dem Einschenken hält sich der Schaum gut und das Bier trinkt sich spritzig und leicht und ist daher das absolute Getränk für den Sommer bei einer Grillparty, aber auch für den ganz einfachen Bierdurst. Das Pilsator hat eine leichte Hopfung und einen erstaunlich frisch würzigen Charakter. Zudem ist das Pilsator auch noch preisgünstig im Handel zu kaufen, was die bierfreudigen Trinker mit Sicherheit ansprechen wird.

Fazit: Das Bier ist im Grunde zu leicht und spritzig um so einen kräftigen Namen wie Pilsator zu erhalten. Der Name wäre eher geeignet für ein starkes, kräftiges Bier mit einer starken, kräftigen Farbe.