Lagerbier

Wenn ein Gast beim Wirt ein kühles Blondes, ein Pils oder ein Kölsch bestellt, dann meint er eigentlich ein Lagerbier. Diese Bezeichnung ist aber in Deutschland so nicht gebräuchlich.

Was ist Lagerbier?

Lagerbier ist ein untergäriges Gebräu, dass unter der Zunahme von Hopfen, Malz, Wasser und Hefe hergestellt wird. Nachdem das Bier unterschiedliche Prozesse wie das Maischen und Ausschlagen durchlaufen hat, wird es bei einer Temperatur von 8 °C bis 14 °C vergärt. Bei der alkoholischen Gärung wird der Zucker durch die Hefe in Ethanol und Hefe umgewandelt. Das Gas, das so entsteht, wird gebunden und ist die spätere Kohlensäure.

Bier hat Geschichte gemacht!

Schon die frühen Ägypter, die Römer und auch die Kelten kannten Bier. Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Zusammensetzung und Herstellung von Bier unentwegt. Es gab Zeiten im Mittelalter, da hatte Bier nur einen geringen Alkoholgehalt und galt wegen seiner hohen Kalorienzahl als nützliche Ergänzung zu der oft knappen Nahrung. Lange war eine über das Jahr andauernde Kühlung nicht möglich. Nachdem Bier in Kühlräumen bei niedrigen Temperaturen gelagert werden konnte, setzte sich die untergärige Brauweise jedoch immer mehr durch. Im Jahr 1839 braute dann in Klein-Schwechat bei Wien, ein Mann namens Anton Dreher erstmalig jenes Lagerbier, dass innerhalb kürzester Zeit, die Herzen der Bierkenner in aller Herren Länder, eroberte. Das ist auch heute noch so.

Lagerbier ist ein Genuss!

Helles Bier ist weltweit eines der beliebtesten alkoholischen Getränke. Kühl serviert, schmeckt es sehr gut, löscht zuverlässig den Durst und ist ein zu vielen Mahlzeiten passendes Getränk.

Kurz angebratenes Fleisch wie Gegrilltes, Bratwurst, Steaks, Spieße oder Schnitzel, werden mit einem kalten Pils wunderbar abgerundet.Egal ob zu Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Feten oder vielleicht auch nur bei einem geselligen Zusammensein, in der Kneipe an der Ecke, ist ein leckeres Kölsch einfach nicht wegzudenken. Gerne auch mal zwei oder drei!