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Mälzen

Voraussetzung für eine konstante Bierqualität ist die Verfügbarkeit von Rohstoffen gleichbleibender Qualität. Da es sich bei den Ausgangsstoffen Wasser, Malz, Hopfen und Hefe ausschließlich um Naturprodukte handelt, treiben Großbrauereien einen beträchtlichen Aufwand zur Qualitätssicherung. Moderne Labors und Wasseraufbereitungsanlagen dienen ebenso wie der Zukauf möglichst großer Mengen von Rohstoffen dazu, dem Brauprozess eine stets gleichbleibende Qualität dieser Rohstoffe zuführen zu können. Dieser Brauprozess selbst besteht aus insgesamt zwölf Arbeitsabläufen:

1. Das Mälzen der Gerste:
Zur Herstellung von Gerstenmalz wird Braugerste in der Gerstenweiche in Wasser eingelegt, damit sie aufquellen und bei einer Temperatur zwischen 12° und 16° C zum Keimen gebracht werden kann. Zur Herstellung von Weizenbier ist ein Zusatz von maximal 30% Weizen zulässig. Um einen gleichmäßigen Keimprozess zu gewährleisten, wird die Braugerste während dieses Prozesses zum Beispiel in einer Wanderhaufenmälzerei ständig umgeschichtet. Ist die Keimung nach einigen Tagen abgeschlossen, so wird die gekeimte Braugerste gedarrt, also mit Heißluft getrocknet. Für helles Malz wird mit einer Temperatur von etwa 80° C getrocknet, während zur Herstellung dunklen Malzes 105° C notwendig sind und der Trocknungsvorgang etwas längere Zeit in Anspruch nimmt. Erfolgt diese Trocknung über offenem Feuer, so erhält das Malz einen rauchigen Beigeschmack. Ist das Mälzen abgeschlossen, so kann das fertige Malz nach einer Säuberung in einer Malzputzmaschine gewogen und geschrotet werden.

> 2.Schroten