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Gären

10. Gären:
Die Vergärung der Würze wandelt diese endgültig in Bier um. Sie erfolgt entweder in offenen Gärbottichen oder in geschlossenen Gärtanks, die in Gärkellern mit den oben genannten Gärtemperaturen untergebracht sind. Bis zum Einsetzen der Gärung können bis zu 24 Stunden vergehen. Während obergärige Biere in zwei bis drei Tagen fertig vergoren sind, benötigen die bei kälteren Temperaturen vergärenden untergärigen Biere bis zu 8 Tage. Die Gärung verwandelt den Zucker der Würze in Alkohol und Kohlensäure, die für eine intensive Bläschenbildung sorgt: die Würze schäumt.

Im Verlaufe der Gärung vermehrt sich die Hefe auf die vierfache Menge und die Temperatur im Gärtank steigt an. Um die Temperatur im richtigen Bereich zu halten, werden die Gärtanks durch mit kaltem Wasser beschickte Kühlschlangen gekühlt. Ist der in der Würze enthaltene Zucker weitgehend verbraucht, geht die Gärung ihrem Ende entgegen und die nun an Nahrungsmangel leidende Hefe setzt sich auf dem Boden des Gärtanks ab, von wo sie abgezogen werden kann.

9. Die Würze kühlen < > 11. Reifen